Donnerstag, 1. November 2012

Mit dur und moll ...

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könnte man das Wetter der letzten zwei Wochen interpretieren ...
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Die wunderschönen Herbstfärbungen in der Natur, die letzten blühenden Dahlien ...
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Noch einmal verfärbt auf feiner Merinowolle und hellgrauer Tiroler Bergschafwolle ...
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Und bei den Färbeergebnissen könnten auch dur und moll Gedanken aufkommen ...
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Passend zu all diesen Stimmungen ein Novembergedicht, damit der Abschied

von diesem Sommer nicht so schwerfällt ...
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november

der november hat so eine kühle
so eine traurige distanz
er senkt so sacht sich mir entgegen
bedeckt mit großen, bunten blättern
die wärme, die ich aufgespart

mein schritt hat so eine schwere
so eine süße pein
er spürt die stillgelegte zeit
kennt wohl die ruhig kalte macht

der november hat so eine kühle
so eine hingebungsvolle ruh
ich leg mich darin nieder
hauch ihm zärtlich neue wärme zu
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© Susanne M.
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Kommentare:

  1. So viel Schönes in einem Post!
    Ein wunderbares Herbstbild
    herrliche Färbungen
    und ein sehr berührendes Gedicht.
    Danke!

    Liebe Grüsse
    Alpi

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  2. Ach, ich mag solche Gedichte, das zur Novemberzeit. Also siehst Du, die kann doch auch schön sein. Ich komme gar nicht weg von hier, schöner blog.

    Lieben gruß
    margit

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