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Freitag, 30. November 2012

Mein Postprogramm spinnt ...

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es dreht mir dauernd die Fotos in falsche Richtungen ...
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Egal, ich möchte euch trotzdem meine letzte Cochenille Färbung
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präsentieren, weil ich die wieder so schön finde ...
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Gefärbt habe ich mengenmäßig nach dem Rezept Nr.1 von
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D. Fischer, danach hat sich das Färbeergebnis je nach Ursprung und
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Ausgangsfarbe der Wolle individuell entwickelt.
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Von oben nach unten:
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Sockenwolle 1. Zug
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Sockenwolle 2. Zug
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100% Wolle, mit lila Dahlienblüten vorgefärbt
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Sockenwolle, mit Rosenblüten vorgefärbt
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Die Blüten stammen aus den Garten meiner Mutter und meiner Schwestern
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Die Färbung mit den Dahlien- und den Rosenblüten ergab einen warmen Braunton
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Dienstag, 28. September 2010

Cochenille ...

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diese Färbung macht süchtig ...
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Gefärbt wurden unterschiedliche Materialien:
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Links 75/25 Sockenwolle ... 1. Zug ...
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Mitte Sockenwolle ... 2. Zug ... nuanciert mit einer Daturafärbung ...
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Rechts Merino/Baumwolle/Seacellmischung ... 3. Zug ... .

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Donnerstag, 18. Februar 2010

Feuerherz ...

. habe ich diese Wolle genannt ... . Sie ist als Überraschung für meine Schwester entstanden ... . 3 Stränge gebeizte Merinowolle wurden als zweite Färbung im noch vorhandenen Sud der Cochenille gekocht ... . Ergebnis: ein pinkiges Rosa ... . Und dann ein kleines Experiment ... . Um die Farbtiefe zu erhöhen und mehr Rot hineinzubekommen, wurden 26gr. braune Zwiebelschalen mitgekocht, das Ergebnis kann ich farblich nicht exakt beschreiben, wie so oft erscheint die pflanzengefärbte Wolle je nach Lichteinfall immer wieder anders ... eben mit einem "feurigen" lebendigen Herzen ... . PS. Poetisch ausgedrückt ...! .

Dienstag, 16. Februar 2010

Mexico trifft Peru ...

. sprich, der Farbstoff Cochenille der mexikanischen Schildlaus trifft auf eine edle Merino/Seide 50/50 Wolle aus Peru ... . Diese Färbung erfordert Sorgfalt und Mut zur Überraschung ...
je nach Beize, Konzentration und Einwirkzeit entstehen nahezu
bis zu 2 Dutzend unterschiedliche Farbtöne im rosa/lila/violett Bereich ... .
Der Farbstoffträger wird gemörsert und über Nacht eingeweicht ... Es entsteht ein Brei, der mit Wasser verdünnt 1/4 Stunde kochen muss ... Dabei entsteht eine ölige Schicht und eine Art Schaum, beides muss sorgfältig entfernt werden ... die restliche Mischung wird abgeseiht ... . und dann wird es spannend ... .
Ich hatte mir ein Rezept für Tiefviolett ausgesucht ... . Ich muss sagen, mein Herz schlug höher ...
Nicht jeden Tag färbe ich mit so einer edlen Wolle ...
die zudem so eine Prozedur aushalten muss ...
. Also, die zuvor 1Std. kochend gebeizte Wolle musste nun auch noch im Farbsud 1Std. kochen ... . Ab und zu vorsichtig wenden, die Abbindebereiche dürfen nicht zu stramm sein, sonst gibt es helle Stellen ... dann ohne Temperaturschock abkühlen und spülen ... . Und das Ergebnis ... ein unbeschreiblich schöner Pflaume/Mauve-Ton ...
die Wolle ... ein Traum beim Anfühlen ... alles gut überstanden ...
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