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Freitag, 9. Oktober 2026

Das Quessantschaf . . .


ist das kleinste Schaf der Welt und ich hatte das Glück, ein naturweisses Vlies zu bekommen . . .
Idealerweise hatte der Schäfer schon eine gewisse Vorarbeit geleistet  . . . vorsortiert, das Vorhandensein von Heu, Spreu, Kletten usw. durch vorbeugende Haltungsbedingungen reduziert.

Für diese nicht selbstverständliche Motivation sollte eine gewisse Vermarktungskette bestehen.

Ideal ist es, aber nicht immer möglich, wenn sich das Vlies entsprechend der Körperform ausbreiten lässt.










Bis zum Verspinnen sind es einige Schritte:

Die Faser auflockern, kurze Stücke entfernen, letztes Grünzeug rauszuholen . . . diese Faserwolken werden gewaschen, gespült, geschleudert und ausgebreitet getrocknet.
Dann entweder mit der Trommelkarde oder der Handkarde kämmen.









Nach dem Verspinnen hat sich die ganze Mühe gelohnt . . . trotz der etwas robusteren Wolle des Quessantschafes fühlt sich die Wolle angenehm an, Ideal für Überziehpullover, Westen usw.





Ich habe die Stränge mit dem echten Labkraut, örtlich gesammelt und der Ratanhiawurzel gefärbt.




Donnerstag, 12. Februar 2026

Der Februar benötigt Farbe . . .


das schaffen spielend die letzten eingefrorenen Dahlien des Vorjahres. 
Jedes Jahr bekomme ich die Blüten aus dem Garten meiner Freundin, 
bevor sie die Knollen frostbedingt ausgraben muss . . . 🧡💛♥️ . . .





Und . . . gut Ding braucht Zeit . . . 

Im Vorfeld wurden Fasern von 10 Schafrassen versponnen . . . etikettiert . . . und gebeizt.







Der Sud der Dahlienblüten wird mit rund 7 Liter kochendem Wasser hergestellt . . . 
zieht rund 15 - 25 Minuten . . . danach werden die nun blassen Blüten entfernt.

Und dann . . . der Färbevorgang . . .




Den Sud mit Wolle kurz aufkochen lassen . . . 
1 Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen . . . 
Alles abkühlen lassen, ruhig über Nacht . . . 
Wolle 1-2× spülen . . . fertig . . . !!






Ein leuchtendes Orange in 10 feinen Nuancierungen  . . . ein schöner Start in das neue Färbejahr . . . !!

Mittwoch, 7. Mai 2025

Handgesponnen und pflanzengefärbt . . .

Wolle von deutschen Schafen, Pflanzen durch das Jahr im Sauerland gesucht . . . dazwischen hat sich ein Exot gemogelt . . . vor rund 13 Jahren die wunderbare Lammwolle mit Rotholz gefärbt . . . damals war das Rotholz noch in Spänen verfügbar, mittlerweile zu recht geschützt.
Auf einem Webrahmen mit Gatterkamm 40/10 zu einem Tischläufer gewebt. Gleichzeitig auch eine gute Übung mit verschiedenen Fasern, da sich jede beim Webvorgang anders verhält.













 

Dienstag, 4. März 2025

Die Wolle des Pommernschafes . . .


. . . nach vielen Stunden am Spinnrad und später beim Verstricken ziert sie nun ganz nach meiner Vorstellung mein Sofa . . . ich mag sehr diese besonderen Grautöne  . . . und sehr die Lieferanten der Wolle . . . 🐑 🩶 🩶 🐑 . . .










Donnerstag, 21. November 2024

Hier geht nichts verloren . . .

 Vor rund 12 Jahren gefärbt mit Rotholz . . . ein wunderbar weicher Kammzug aus Lammwolle  . . . 

Eine Sonnenfärbung war es damals.


Dazu passt ganz aktuell versponnene Pommernschafwolle . . . 



Beide nun versponnenen Garne verzwirnen.
Noch kurz das nötige Entspannungsbad und die Wolle gut trocknen lassen . . . 


Und ab auf die Nadeln . . . 
die zwei Qualitäten/ Farben passen sehr gut zusammen  . . . 

Samstag, 15. Juni 2024

Ab ins Körbchen heißt es ab sofort . . .

 und das nicht nur für meinen Hund . . . 

Ab sofort haben die aktuellen Wollprojekte einen festen Platz gefunden . . .

Größe ca. 45cm im Durchmesser u. Höhe des Randes 8cm . . . 
Verwendet versponnene Texelwolle, teilweise quer durch die Natur gefärbt  . . .
als Rand Restewolle . . . doppelt gelegt . . . Stabilität geben Reliefstäbchen an der "Bruchkante" . . . 
.










Sonntag, 9. Juni 2024

Ich lasse mich treiben . . . . . .

 durch die Farben der Natur . . . 

Unterwegs mit Enkelin und Hund strahlten uns die Blüten des Habichtskrauts an . . . 

Also rund 4 Handvoll gepflückt, mein erster Versuch mit dieser Pflanze, 

aber meine Pflückfinger wurden schon gelb . . . .


Die Färbung 1. Zug im Sud ergab ein kräftiges messinggelbgrün auf Coburgerfuchs Wolle . . . 

Inspiriert durch dieses duftig gelb-weisse Farbenspiel weiter gefärbt . . . 


Der 2. Zug im Habichtskrautsud ergab dieses zarte Gelb auf Coburgerfuchs Vlies . . . 


In Anlehnung an diese schönen Farbtöne direkt vor meiner Haustür 
hatte ich den Wunsch nach etwas mehr Abwechslung  . . . 


Im 3. Zug also dem Habichtskrautsud eine "Prise" LacDye hinzugefügt . . . ergab diesen etwas müden Himbeerton . . .