Freitag, 9. Oktober 2026

Das Quessantschaf . . .


ist das kleinste Schaf der Welt und ich hatte das Glück, ein naturweisses Vlies zu bekommen . . .
Idealerweise hatte der Schäfer schon eine gewisse Vorarbeit geleistet  . . . vorsortiert, das Vorhandensein von Heu, Spreu, Kletten usw. durch vorbeugende Haltungsbedingungen reduziert.

Für diese nicht selbstverständliche Motivation sollte eine gewisse Vermarktungskette bestehen.

Ideal ist es, aber nicht immer möglich, wenn sich das Vlies entsprechend der Körperform ausbreiten lässt.










Bis zum Verspinnen sind es einige Schritte:

Die Faser auflockern, kurze Stücke entfernen, letztes Grünzeug rauszuholen . . . diese Faserwolken werden gewaschen, gespült, geschleudert und ausgebreitet getrocknet.
Dann entweder mit der Trommelkarde oder der Handkarde kämmen.









Nach dem Verspinnen hat sich die ganze Mühe gelohnt . . . trotz der etwas robusteren Wolle des Quessantschafes fühlt sich Wolle angenehm an, Ideal für Überziehpullover, Westen usw.





Ich habe die Stränge mit dem echten Labkraut, örtlich gesammelt und der Ratanhiawurzel gefärbt.